Mitteilungen

Neuer LHK-Flyer

2013 LHK FlyklBei der Delegierten-Versammlung des Landesverbands für Höhlen- und Karstforschung Baden-Württemberg am 26. Januar 2013 wurde im Höhlenhaus an der Laichinger Tiefenhöhle ein neu erarbeites Faltblatt vorgestellt. Der "Flyer" soll mit einigen Farbbildern und knappen Texten über die Ziele des Landesverbands informieren und für diesen und seine Mitgliedsvereine werben.
(ThR - 05.02.2013)

LHK-Flyer als PDF - 2 Blätter A4 (815 KB)

 

Kurzbericht von der Delegiertenversammlung
am 26.01.2013
als PDF (38 KB - 07.02.2013)
 

 

Höhlenpilzmücke - Höhlentier des Jahres 2013

Speolepta

Einen Artikel in der Wochenzeitung Sonntag Aktuell vom 17. Februar 2013 (PDF -377 KB) über die Höhlenpilzmücke nehmen wir zum Anlass, auf das Höhlentier des Jahres 2013 hinzuweisen. Weitere Informationen über die Höhlenpilzmücke Speolepta leptogaster, die auch in Höhlen und künstlichen Hohlräumen von Baden-Württemberg vorkommt, unter http://www.hoehlentier.de/2013.html. (ThR - 17.02.2013)


 

Dr.-Benno-Wolf-Preis für Ralph F. Müller

Am Abend des 6. Dezember 2012 wurde im Rahmen der „Karstrunde“ im Reutlinger Naturkundemuseum Ralph Müller mit dem Dr.-Benno-Wolf-Preis des Verbands der deutschen Höhlen- und Karstforscher ausgezeichnet.Ausschnitt_3kl

In seiner Würdigung schilderte der Zweite Vorsitzende des Verbandes, Andreas Wolf, kurz den Werdegang von Ralph Müller als Höhlenforscher und hob auf seine Leistungen ab, die die Höhlenforschung nachhaltig über Jahrzehnte geprägt haben. Unter dem damaligen Vorsitzenden Prof. Dr. Karl-Heinz Pfeffer, dem Organisator der „Karstrunde“, war Ralph Müller von 1973 bis 1975 stellvertretender Geschäftsführer, 1975 bis 1979 auch Beauftragter bzw. Referent für Höhlenschutz, und seit vielen Jahren ist er Rechnungsprüfer.  

A. Wolf erwähnte die Schriftleitertätigkeit des Preisträgers, sowohl beim Verband durch Betreuung der Festschriften für Klaus Dobat (1999) und Karl-Heinz Pfeffer (2000) als auch durch Herausgabe der „Beiträge zur Höhlen- und Karstkunde in Südwestdeutschland“ seit 1973. Ebenso wurden international wirksame Aktivitäten, wie die Zusammenstellung von Signaturen für Höhlenpläne im Rahmen der Internationalen Union für Speläologie (1980), herausgestellt.

Nicht zuletzt sei der Preisträger die treibende Kraft bei der Gründung des Landesverbandes für Höhlen- und Karstforschung in Baden-Württemberg gewesen, von 1990 bis 1996 auch dessen erster Vorsitzender, und noch heute gebe er dessen Mitteilungsblatt „Unterwelten“ heraus. Dadurch habe sich Ralph Müller „über lange Zeit und auf vielen Ebenen“ für die deutsche Höhlenforschung eingesetzt, ein Lebenswerk, das der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher jetzt mit seiner höchsten Auszeichnung würdige – der Verleihung des Dr.-Benno-Wolf-Preises. (ThR - 01.2013 / Bild: L. Bohg)

 

 

Schutz der Fledermaus-Winterquartiere

Zum Schutz der Fledermaus-Winterquartiere dürfen Höhlen in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. März nicht betreten werden!

Fledermäuse gehören zu den Säugetieren, die einen Winterschlaf halten. So überdauern sie die insektenarme Zeit des Jahres. Der Herzschlag der Fledermäuse verringert sich im Winterschlaf auf ungefähr 10 Schläge pro Minute, und die Körpertemperatur senkt sich stark ab. Kurz – sämtliche Lebensfunktionen laufen auf extremer Sparflamme !!!!

Mausohr SonjaSchon geringe Änderungen der Umgebungsbedingungen (Temperatur, Geräusche usw.) können dazu führen, dass Fledermäuse während dieser Zeit gestört bzw. aufgeweckt werden. Für den Aufwachvorgang benötigt ihr Körper sehr viel von ihren im Herbst gesammelten Fettreserven. Da Fledermäuse im Winter keine Nahrung finden, enden Störungen für die streng geschützten Tiere oftmals tödlich.

Zum Schutz der Fledermäuse dürfen ihre Winterquartiere – das sind besonders die Höhlen – in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 31. März des folgenden Jahres nicht betreten werden. Wir bitten euch, diese im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG, §39, Abs. 6) festgeschriebenen Schutzzeiten einzuhalten. (Petra Heusel & Ralf Krist - 18.09.2013)

 Großes Mausohr „Sonja“ – an Ostern 2013 mit einem Gewicht von nur 17 g auf dem Boden der Bärenhöhle gefunden (normal sind 28 bis 38 g). Nach ca. 6 Wochen intensiver Pflege konnte „Sonja“ mit ca. 33 g wieder freigelassen werden.

 

Über 500 Zuschauer auf der Sommerbühne bei "Unterwelt Blautopf" am 9. August 2013

Drei Höhlenforscher-Vereine, die Arge Blautopf, die Arge Blaukarst und der Höhlenverein Blaubeuren, berichteten über das Blauhöhlensystem im weiteren Sinne. Auf der Sommerbühne am Blautopf präsentierten sie gemeinsam mit Bildern, Filmen und Berichten ihre neuesten Forschungsergebnisse aus den "hinter" dem 22 Meter tiefen Blautopf liegenden Höhlensystemen. (ThR - 18.08.2013)

Von der Veranstaltung gibt es einige Fotos auf der Homepage der Sommerbühne unter
< http://www.sommerbuehne.com/galerie/galerie2013/unterwelt-blautopf.html >
sowie einen Pressebericht von Joachim Striebel in der "Südwestpresse" unter
< http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Drei-Forschergruppen-zeigten-am-Blautopf-Bilder-aus-der-Unterwelt;art4299,2149714 >.