JuHöFoLa 2018 – a report from Poyraz Runa Uhri from Turkey

My name is Poyraz Runa Uhri. I am 20 years old. I started studying Physics at the Faculty of Sciences at the Aegean Uni in Izmir in 2017 fall. At the University I joined the Caving Club, EMAK. I really enjoy spending the weekends and holidays exploring caves. In January 2018 in my group they told us that there is a Caving Program on the Swabian Alb in summer. There you could learn much more about caving so I thought it’s better learning something about caves than sitting at home in summer. I applied to the program in February and I was very happy when I was accepted. Through out that time I had good connection with Petra Boldt. She answered all my questions. I was very excited.

 
Poyraz beim Vermessungskurs  (Foto: Petra Boldt)
JuHöFoLa-Teilnehmer vor der Bärentalhöhle   (Foto: Jannes Sörgel)


The first cave we entered, someone from the team got stuck in a crack. It was an interesting experience and it was the first time I experienced something like that. I learned what to do in such a situation and it was a bonus lesson for me.



Poyraz beim Messen von Kluftrichtungen für die Erstellung einer Kluftrose   (Foto: Martina B. Cooper)

The geology course was really satisfying for me. I learned a lot about fossils. I learned that what I would describe as stone could be some kind of sponges (caves in Germany have much more fossils than the caves in Turkey,  there were many different species). The excursion to the museum was very good. But especially the fossil searching activity after the museum was my favorite.  I found a lot of fossils. At home I have a small rock and fossil collection so I filled my lunch box with fossils (therefore I couldn`t use my lunch box during the camp). I couldn`t take lunch with me. But it was worth both for the fossils and for the chance to have more space in my stomach for the delicious dinner.

 
Fossiliensuche im Steinbruch der Firma Holcim bei Dotternhausen  (Foto: Jannes Sörgel)


I tried to improve myself at the SRT track. Due to my extra kilos this was not very easy.


SRT-Training in den Bäumen   (Foto: Marc Krömer)

I was very interested in the electronic course cave communication and electronics attracted my interest a lot. I am interested at electronics and I also have a ham radio license. Luckily Markus had a ham radio license, too. So he could answer my more advanced questions. Knut was an electronical engineer he made really good presentations and gave us a lot of information. I learned the fundamental ideas of underground telecommunication. Now I`m using this knowledge to create my own radio location system.


Kommunikationstechnik im Kurs Elektronik   (Foto: Marc Krömer)


I saw here in Germany caving is mostly about digging in the cave. The caves are unlike in Turkey, generally horizontal (in Turkey caves are mostly vertical). Since I am not good with ropes this was a welcoming experience for me. The speleo formations in Germany are less, but there are lots of fossils. The Vetterhöhle is one of the most beautiful caves I`ve seen. First time in my life I saw an underground river and the galleries were the largest I`ve ever seen.

This is what I can remember at the moment, but I will never forget the delicious food I tasted at the camp especially “Maultaschen”. Thank you all for that good organization. It was an unforgettable experience for me.


Beim Abendessen   (Foto: Knut Brenndörfer)

 

 

Einige Aktivitäten 2015

Besuch bei der Taufe des Imbergtunnels

Am 22.04.2015 fand am Süd­portal des Imberg­tunnels an der Neu­bau­strecke Stuttgart-Ulm der Deutschen Bahn eine Tunnel­taufe und der sym­bolische Tunnel­an­schlag statt. Als Ver­treterin des Landes­ver­bands war ich hier­zu ein­geladen.

Die Feierlich­keiten begannen mit einem Bläser­konzert direkt vor dem Tunnel­ein­gang. Da­nach gab es eine Be­grüßung durch den Ge­schäfts­führer Man­fred Leger und den Projekt­leiter Stefan Kiel­bassa. Dieser sprach den Mineuren seinen be­sonderen Re­spekt aus: „Wenn In­genieure die Stand­sicher­heit des Tunnel­vor­triebs be­rechnen, dann tun sie dies unter Ein­be­ziehung der Ge­birgs­eigen­schaften. Die sind aber von Natur aus un­ein­heit­lich, anders als bei Stahl und Beton. Des­halb ist unter­irdisches Bauen so be­sonders, dass sich die Mineure einer Schutz­patronin, der Heiligen Barbara anvertrauen.”

Außerdem kamen zu Wort der Bürger­meister Rainer Braig, Dorn­stadt, und die Ver­treter der Bau­firmen Johann Bunte Bau GmbH aus Frank­furt am Main und Stutz GmbH aus Kirch­heim in Ost­hessen, die die berg­männischen Ar­beiten an die re­nom­mierte Tunnel­bau­firma Marti aus der Schweiz ver­geben hatten. Nach einer öku­menischen Segnung nahm Barbara Neid­linger, die Patin des Im­berg­tunnels, so­zu­sagen als Stell­­vertreterin der Heiligen Barbara den Tunnel­an­schlag sym­bolisch in berg­männischer Tra­dition mit mehreren Spreng­böllern im Tunnel vor.

Imbergtunneleingang
Tunneltaufe
 

Tunneltaufe am 22.04.2015 vor dem Südportal des Imbergtunnels auf der Neubaustrecke der Deutschen Bahn bei Temmenhausen (Fotos: P. Boldt)

 

Mit Dr.-Ing. Stefan Kielbassa und Falk Prisch­mann waren auch unsere An­sprech­partner beim DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH an­wesend. Von ihnen wurde ich dem Vor­sitzenden der Ge­schäfts­führung der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH, Man­fred Leger, vor­ge­stellt. Dabei lobte Dr. Stefan Kiel­bassa unsere Leistung der schnel­len und sorg­fältigen Höhlen­be­ar­bei­tung am Widder­stall­tunnel. Für mich er­gaben sich beim an­­schließenden Buffet noch einige Möglich­keiten, mit den Ver­ant­wort­lichen der Strecke ins Gespräch zu kommen.

Wie der Presse zu ent­nehmen war, erfolgte bereits am 30. Juni 2015, nach nur drei Monaten Bau­zeit, der Durch­schlag des ins­ge­samt 299 Meter langen Imberg­tunnels. Petra Boldt (Vorsitzende des LHK)

 

Naturerlebnistag Baden Württem­berg 2015 – eine Initiative der Umwelt­­aka­demie in Baden-Württemberg

Der Höhlen­verein Blau­beuren bot aus diesem An­lass am 3. Mai 2015 einen Familien­nach­mittag am und im Banzen­loch bei Arnegg an. Durch­ge­führt wurde dieses An­gebot von Otto Schwabe und Petra Boldt.

Nachmittags um 14:00 Uhr ver­sammel­ten sich 23 Kinder, Jugend­liche und Er­wachsene am Park­platz beim Sport­gelände in Arnegg. Die Teil­nehmer hatten durch die Presse, aber auch durch per­sönliche Ein­ladung während des Blau­beurer Höhlen­wander­tags, von der Ver­an­staltung erfahren.

Alle Teil­nehmer wurden mit Helmen und Lampen aus­ge­stattet. Dann wanderten wir gemein­sam in ca. 20 Minuten hin­auf zum Banzen­loch, dessen Ein­gang ober­halb einer Stein­bruch­wand liegt.

Vor der Höhle wurden Poster über die Höhle, die Geo­logie und die Höhlen­bio­logie auf­ge­hängt und dann den Teil­nehmern in einem ein­führenden Vor­trag er­klärt. Be­sonders wurde auf den Schutz des Geo­tops und des Bio­tops Höhle und auf die Ruhe­zeit der Fleder­mäuse im Winter hin­gewiesen.

Banzenloch
Banzenloch Teilnehmer
 

Teilnehmer beim Naturerlebnistag am 03.05.2015 im und vor dem Banzenloch bei Arnegg (Fotos: P. Boldt)

 

In kleinen Gruppen befuhren wir dann die Höhle. Alle, die gerade nicht unter der Erde waren, konnten sich über ver­schiedene Themen der Höhlen­forschung in­formieren. Außer­dem konnten sie im Ge­biet ober­halb der Höhle nach Weißjura-Fossilien suchen, die es dort reich­lich gibt. Dieser Nach­mittag hat alle Teil­nehmer be­geistert. Petra Boldt (Vor­sitzende des LHK)

Verschiedene Aktivitäten 2013 und 2012

Höhlentiere beim „Tag der Artenvielfalt“ 2013

Zum „Tag der Artenviel­falt“ am 9. Juni 2013 bot der Arbeits­kreis Ulm/Alb-Donau-Kreis des Landes­natur­schutz­ver­bands Baden-Württem­berg mit Ex­kursionen in Schmiechen den zahl­reichen In­teres­sierten einen „Tag mit be­sonderem Er­lebnis­wert”. Auf dem Pro­gramm standen in der Land­schaft rings um Schmiechen, ins­be­sondere um den „Schmiechener See”, unter anderem Führungen zu Pflanzen und Pilzen, zur Vogel­welt und zu In­sekten, zum Leben im Wasser und zur Ried­pflege mit einer Büffel­herde. Und es gab auch einen Programm­punkt für Be­sucher, die sich für Höhlen interessierten.

Petra Boldt, die Vor­sitzende des LHK, und Otto Schwabe vom Höhlen­ver­ein Blau­beuren führten zwei größere Gruppen in das Bio- und Geo­top Bären­tal­höhle bei Hütten. Den Teil­nehmern konnte beim Warten vor dem Höhlen­ein­gang auf Bildern und an­schließend beim auf­merksamen Suchen mit der Taschen­lampe die Arten­viel­falt des unter­irdischen Lebens­raums demon­striert werden. Kinder durften draußen mit dem Exhauster kleine Tiere auf­sammeln. Natür­lich wurden die Tierchen danach gleich wieder frei­gelassen! (PB – 15.06.2013)

Bärentalhoehle
Bevor es in die Bären­tal­höhle ging, er­hielten die Ex­kursions­teil­nehmer Erläuterungen über die Ent­stehung der Höhle, über die dort ge­fundenen Fossilien und vor allem über die ver­schiedenen Höhlen­tiere. (Foto: Otto Schwabe)

Weitere Informationen und Bilder zu diesem ins­ge­samt sehr gut be­suchten Er­eignis in Schmiechen bot unter dem Titel "Der See wird ver­landen" ein Zeitungs­bericht von Elisa­beth Sommer am 10.06.2013 im Ehinger Tag­blatt, der lokalen Aus­gabe der Südwestpresse.
 

Die Landes­ver­bands-Aus­stellung beim Aktions­tag an der Karls- und Bärenhöhle 2012

Aktionstag
Abdruck mit freund­licher Ge­nehmigung von Frau Gabriele Leippert / Engstingen

Am Sonntag, dem 01. April 2012 fand, nun schon zum zweiten Mal, ein Aktion­stag an der Karls- und Bären­höhle in Sonnen­bühl-Erpfingen statt, dessen Ziel es war, mit be­sonderen An­ge­boten und In­for­mationen Be­sucher auf dieses einzig­artige Natur­wunder auf­merk­sam zu machen.
Hierzu waren Mit­glieder der Arbeits­gemein­schaft Fleder­maus­schutz Baden-Württem­berg mit vier Pfleglingen aus dem „Flederhaus” in Tübingen an die Höhle ge­kommen. Für Kinder ein ganz be­sonders Erleb­nis, diese scheuen und teil­weise vom Aus­sterben be­drohten Tiere einmal aus der Nähe und beim Gefüttert werden sehen zu dürfen. Ganz vor­sichtig durften die zwei Großen Maus­ohren und zwei Rauhaut-Fleder­mäuse zudem gestreichelt werden.

Auch ein Fossilien- und Mineralien-Floh­markt, dessen Erlös krebs­kranken Kindern aus der Region Tschernobyl in Weiß­russ­land zu gut kam, hatte sehr schöne Stücke, wie Ammoniten, ver­steinertes Holz, Pyrit, Schwer­spat und vieles mehr zu bieten.

Hierzu passte natür­lich ganz aus­ge­zeichnet die Aus­stellung des Landes­ver­bandes für Höhlen- und Karst­forschung Baden-Württem­berg. Sie wurde im Restaurant an der Bären­höhle auf­ge­baut und ist dort noch bis Pfingsten zu sehen. Die In­for­mationen der Aus­stellung über Höhlen- und Höhlen­forschung, Karst-, Ge­wässer-, Natur und Fleder­maus­schutz in Baden-Württem­berg haben das sehr gute Bild des Aktions­tages be­reichert und ab­ge­rundet. In der Karls- und Bären­höhle fanden zudem von 09:00 bis 15:30 Uhr regel­mäßige Führungen statt.

Dem Vorschlag der LHK Vor­sitzenden Petra Boldt beim Seminar für Schau­höhlen­führer, das der LHK am 17.03.2012 in Laichingen ver­an­staltet hatte, wurde dann ab 16:00 Uhr Rechnung ge­tragen. Petra Boldt hatte bei ihrer Begrüßung in Laichingen unter anderem gesagt: …viel­leicht müssen sich die Schau­höhlen auch Ge­danken machen, wie sie zum Schutz der nicht aus­ge­bauten Höhlen bei­tragen können. In einigen Schau­höhlen findet so etwas auch schon statt: „Abenteuer- und Stirn­lampen­führungen, Schatz­suchen für Kinder, historische Führungen für Er­wachsene”. Solche Führungen sind ge­fragt und sie kommen an…
So wurde um 16:00 Uhr die Be­leuchtung in der Höhle aus­ge­schaltet und alle Be­sucher er­hielten eine Stirn­lampe. In einem be­ein­drucken­den Bild, „fast wie bei den richtigen Höhlen­forschern”, zeigte sich nun die Höhle. Für die rund 150 Teil­nehmer dieser Stirn­lampen-Führungen war es ein bleibendes Er­lebnis. Auch nach dem jeder Höhlen­führer das Höhlen­schutz-Motto „Nimm nichts mit, lass nichts zurück, zer­störe nichts und schlage nichts tot” den Be­suchern ans Herz legte.

Nicht nur für die Karls- und Bären­höhle war der Aktions­tag eine ge­lungen Sache, auch der Landes­ver­band für Höhlen- und Karst­forschung Baden-Württem­berg, konnte sich prä­sentieren und auf seine Ar­beit auf­merk­sam machen und pro­fi­tieren. Schluss­end­lich war das Ganze auch ein großer Ge­winn für den Fleder­maus-, Natur- und den Höhlen­schutz.

Presseberichte zum Beitrag:
Reutlinger General-Anzeiger °°° Südwest Presse Hans Martin Luz(Beauftragter für archäologische Denkmalpflege im LHK Ba-Wü)

Tagung der Europäischen Geoparks 2011

Der LHK ver­anstaltete im Rahmen einer Tagung der Europäischen Geo­parks in Bad Urach für die Arbeits­gruppe Forschung und Moni­toring eine Führung durch die Guten­berger Höhle.

Tagung der Geoparks
Tagung der Europäischen Geoparks 2011

Dabei ging Petra Boldt vor allem auf die Themen Höhlen als Geo­tope, Bio­tope, Klima-Archive und Früh­in­di­katoren des Klima­wandels ein. Be­sonders inter­es­sierten sich die Teil­nehmer für die auto­ma­tisch ar­beitenden Klima­auf­zeich­nungen und die speläo­bio­logischen Unter­suchungen in Höhlen der Schwäbischen Alb. Es wurde an­ge­regt, die Fos­silien in unseren Höhlen ge­nauer be­stimmen zu lassen.

Bei einer an­schließenden Wanderung durch das Schopf­locher Moor und zum Randecker Maar konnten viele De­tails in Einzel­ge­sprächen ge­klärt werden. Die Ver­an­staltung war eine gute Ge­legen­heit für den LHK, seine Arbeit und die seiner Mit­glieds­ver­eine vor­zu­stellen und be­sonders auch auf die Schutz­würdig­keit unserer Höhlen hinzuweisen.

Tag der Artenvielfalt bei Arnegg im Blautal 2011

Teilnehmer am Tag der Artenvielfalt
Teilnehmer am Tag der Artenvielfalt

Der Tag der Artenviel­falt ist eine Gemein­schafts­aktion des LNV mit den Natur­schutz­ver­einen im Alb-Donau-Kreis.

2011 fand die Veranstaltung rund um das Arnegger Ried statt, das zu­sam­men mit der Blau und den um­liegenden Alb­hängen ideale Ein­blicke in die Viel­falt der Natur bot. Ins­ge­samt wurden 9 unter­schied­liche Ex­kursionen, je­weils vor­mittags und nach­mittags, von Ex­perten durch­ge­führt.

Wir, der LHK – Landes­ver­band für Höhlen- und Karst­forschung Baden-Württem­berg e.V., waren auch dabei und zeigten rund 80 Be­suchern in kleinen Gruppen das Banzen­loch, seine Fossilien und seine Tierwelt.

Banzenloch
Banzenloch

Vor der Höhle hatten wir Information­stafeln über den Landes­ver­band, und das Geo­top und Bio­top Höhle auf­ge­hängt. Er­gänzt wurden diese großen Poster von ca. 20 kleineren Postern mit Bildern von Fossilien und Höhlen­tieren.

Es war für uns eine gute Gelegen­heit, den LHK vor­zu­stellen und gleich­zeitig auf Höhlen­schutz und richtiges Ver­halten in Höhlen hinzuweisen.