Junior-Ranger-Tag am 13. Juni 2018 in Hütten

Nach dem Muster des „Tags der Artenvielfalt“, der alle zwei Jahre vom Arbeitskreis Alb-Donau-Kreis im Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg veranstaltet wird, fand am 13. Juni 2018 am und im Infozentrum des Biosphärengebiets in Hütten der Junior-Ranger-Tag statt. Die Veranstaltung wurde von der zum Regierungspräsidium Tübingen gehörenden Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ausgerichtet. Vor Ort organisiert hat den Tag Uta Dannecker mit ihrem Team vom Infozentrum Hütten. Jochen Rominger, Bildungsreferent vom Münsinger Biosphärenzentrum, begrüßte die Lehrer, Lehrerinnen, Helfer und Kinder. Er war begeistert von der so gut organisierten Veranstaltung.

Beim Junior-Ranger-Tag ging es um die Vielfalt auf der Schwäbischen Alb und um Nachhaltigkeit, insbesondere um die Erkundung der natürlichen Lebensräume Acker, Bach, Höhle, Wacholderheide, Wald und Wiese. Es nahmen 120 Kinder aus den Grundschulen von Schelklingen und Schmiechen sowie aus den Vorschulklassen der Kindergärten von Justingen und Ingstetten teil.

Folgende Naturführer waren dabei: Jagdpächter in Hütten Max Raiber von der Jägervereinigung Ehingen, Höhlenforscherin Petra Boldt vom Höhlenverein Blaubeuren, die an diesem Tag auch den Landesverband für Höhlen- und Karstforschung in Baden-Württemberg e. V. vertrat, Naturpädagogin Uta Kramer sowie vom Nabu Andrea Klemer, vom BUND Heidi Bossert und Tina Weixler und vom Biosphärengebiet Carina Kistenfeger.

Die Kinder schwärmten zunächst in Gruppen in die Natur aus und vertieften später die Themen in sogenannten Werkstätten. Jeder Lebensraum wurde mit den dort vorkommenden Tieren und Pflanzen verknüpft und dann in den Werkstätten vorgestellt.

Ich stellte den Schulkindern der vierten Klassen, die ca. 10 Jahre alt waren, am Beispiel der Bärentalhöhle den „Lebensraum Höhle“ vor. Die Höhle wurde auf den ersten vierzig Metern befahren, also bis zum „Korkenzieher“. Gerade in diesem Abschnitt der Höhle gab es eine Vielzahl von Tieren zu entdecken. Im Infozentrum konnten die Kinder dann die einzelnen Tiere noch einmal auf Bildtafeln betrachten, und ich habe mit Hilfe des neuen LHK-Posters „Geotop Höhle als außerschulischer Lernort“ den Bio- und Geotop Höhle noch einmal ausführlicher beschrieben.

Ganz nach dem Motto „Nur was man kennt, kann man auch schützen“ denke ich, dass es ein sehr gelungener Tag war, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.

Text und Bilder: Petra Boldt   

 
Treffpunkt im Hof des Biosphären-Infozentrums Hütten In der Bärentalhöhle